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	<title>Erläuterungen Archive - Vipassana Jetzt</title>
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	<description>Buddha&#039;s direkter Weg zur Befreiung im Leben</description>
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	<title>Erläuterungen Archive - Vipassana Jetzt</title>
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	<item>
		<title>Satipatthāna Sutta</title>
		<link>https://vipassana-jetzt.de/docs/satipatthanasutta/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 14:38:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Buddhas Vortrag über die vier Übungsbereiche der Aufmerksamkeit (Satipatthāna Sutta) Übersetzt von Adriaan van Wagensveld &#160; Auftakt, Ziel und Überblick [§1 Auftakt] So habe ich gehört: Einst verweilte der Buddha im Land der Kuru bei der Marktstadt Kammāssadhamma. Dort richtete er sich mit folgenden Worten an die Übenden: &#160; [§2 Ziel der Übung] „Dies ist der direkte ... <a title="Satipatthāna Sutta" class="read-more" href="https://vipassana-jetzt.de/docs/satipatthanasutta/" aria-label="Mehr Informationen über Satipatthāna Sutta">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vipassana-jetzt.de/docs/satipatthanasutta/">Satipatthāna Sutta</a> erschien zuerst auf <a href="https://vipassana-jetzt.de">Vipassana Jetzt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center has-medium-font-size" style="text-align: center;"><strong>Buddhas Vortrag über d</strong><strong>ie vier Übungsbereiche der Aufmerksamkeit </strong></p>
<p class="has-text-align-center has-medium-font-size" style="text-align: center;"><strong>(Satipatthāna Sutta)</strong></p>
<p style="text-align: center;">

</p>
<p class="has-text-align-center" style="text-align: center;">Übersetzt von Adriaan van Wagensveld</p>



<p>&nbsp;</p>
<p class="has-text-align-left has-medium-font-size"><strong>Auftakt, Ziel und Überblick</strong></p>



<p>[§1 Auftakt]</p>



<p>So habe ich gehört:</p>



<p>Einst <strong>verweilte</strong> der Buddha im Land der Kuru</p>



<p>bei der Marktstadt Kammāssadhamma.</p>



<p>Dort richtete er sich mit folgenden Worten an die Übenden:</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§2 Ziel der Übung]</p>



<p>„Dies ist der direkte Weg</p>



<p>zur <a href="https://vipassana-jetzt.de/docs/laeuterung-der-wesen/" target="_blank" rel="noopener">Läuterung der Wesen</a>,</p>



<p>zur <a href="https://vipassana-jetzt.de/docs/ueberwindung-von-sorgen-und-bedauern/" target="_blank" rel="noopener">Überwindung von Sorgen und Bedauern</a>,</p>



<p>zum <a href="https://vipassana-jetzt.de/docs/beenden-von-leiden-an-koerperlich-und-geistig-unangenehmem/" target="_blank" rel="noopener">Beenden von Leiden an körperlich und geistig Unangenehmem</a>,</p>



<p>zum Erlangen des <a href="https://vipassana-jetzt.de/docs/der-weg-der-edelen/" target="_blank" rel="noopener">Weges der Edlen</a>,</p>



<p>zur Verwirklichung von <a href="https://vipassana-jetzt.de/docs/befreiung-im-leben/" target="_blank" rel="noopener">Befreiung im Leben</a>,</p>



<p>nämlich die vier Übungsbereiche der <strong>Aufmerksamkeit</strong>.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§3 Überblick über die vier Übungsbereiche]</p>



<p>Was sind die vier?</p>



<p>Da verweilt ein Übender, indem er</p>



<p>den [1] <strong>Körper </strong>als einen Körper wahrnimmt, <strong>unermüdlich</strong>, <strong>klarbewusst</strong> und <strong>aufmerksam</strong>,</p>



<p>nachdem er Zu- und Abneigung gegenüber der Welt unberührt gelassen hat.</p>



<p>[So auch mit:]</p>



<p>[2] Gefühlen,</p>



<p>[3] Wahrnehmungsfeld Geist in seinen wechselnden Stimmungen,</p>



<p>[4] wechselnden Inhalten in diesem Wahrnehmungsfeld.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Erster Übungsbereich der Aufmerksamkeit: Körper</strong></p>



<p>[§4 Vorbereitung]</p>



<p>Und wie verweilt ein Übender, indem er den Körper als einen Körper wahrnimmt?</p>



<p>Nachdem er an einen abgelegenen Ort oder zum Fuße eines Baumes</p>



<p>oder in ein leeres Haus gegangen ist, setzt sich ein Übender nieder,</p>



<p>die Beine gefaltet, den Körper gerade gebogen und die Aufmerksamkeit vor sich verankert.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§5 Aufmerksamkeit auf Atmung, vier Übungen]</p>



<p>[1] Völlig aufmerksam atmet er <strong>ein</strong>, völlig aufmerksam atmet er <strong>aus</strong>.</p>



<p>[2] Wenn er <strong>lang</strong> einatmet, nimmt er bewusst wahr: ‚Ich atme lang ein.‘</p>



<p>oder wenn er lang ausatmet, nimmt er bewusst wahr: ‚Ich atme lang aus.‘.</p>



<p>Wenn er <strong>kurz</strong> einatmet, nimmt er bewusst wahr: ‚Ich atme kurz ein.‘</p>



<p>oder wenn er kurz ausatmet, nimmt er bewusst wahr: ‚Ich atme kurz aus.‘.</p>



<p>[3] Er übt sich so: ‚Ich atme ein und <strong>spüre </strong>dabei bewusst <strong>den</strong> <strong>ganzen Körper</strong>.‘,</p>



<p>er übt sich so: ‚Ich atme aus und spüre dabei bewusst den ganzen Körper.‘.</p>



<p>[4] Er übt sich so: ‚Ich atme ein und <strong>entspanne</strong> dabei den Körper.‘,</p>



<p>er übt sich so: ‚Ich atme aus und entspanne dabei den Körper.‘.<sup>,</sup></p>



<p>&nbsp;</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§6 Körperstellungen]</p>



<p><strong>Darauf aufbauend</strong> nimmt ein Übender</p>



<p>beim <strong>Gehen </strong>bewusst wahr: ‚Gehen.‘,</p>



<p>beim <strong>Stehen</strong>: ‚Stehen.‘,</p>



<p>beim <strong>Sitzen</strong>: ‚Sitzen.‘,</p>



<p>beim <strong>Liegen</strong>: ‚Liegen.‘</p>



<p>oder er nimmt bewusst wahr, <strong>in welcher Stellung sich sein Körper gerade befindet</strong>.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§7 Handlungen]</p>



<p>Darauf aufbauend ist ein Übender einer, der <strong>klarbewusst</strong> <strong>handelt</strong></p>



<p>beim Hingehen und Zurückgehen, beim Hinschauen und Wegschauen,</p>



<p>beim Beugen und Strecken der Glieder, beim Tragen der Kleidung und der Essensschale,</p>



<p>beim Essen, Trinken, Kauen und Schmecken, beim Entleeren von Kot und Urin,</p>



<p>beim Gehen, Stehen, Sitzen, beim Einschlafen und beim Aufwachen,</p>



<p>beim Reden und beim Schweigen.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§8 Körperorgane und -flüssigkeiten]</p>



<p>Darauf aufbauend nimmt ein Übender systematisch diesen seinen Körper bewusst wahr,</p>



<p>von den Fußsohlen aufwärts und von den Kopfhaaren abwärts,</p>



<p>wie er von Haut umhüllt, von vielfältig Unbeständigem angefüllt ist:‚In diesem Körper gibt es Kopfhaare, Körperhaare, Nägel, Zähne, Haut, Muskelfleisch, Sehnen, Knochen, Knochenmark, Nieren, Herz, Leber, Zwerchfell, Milz, Lunge, Dickdarm, Dünndarm, [und die Flüssigkeiten] Mageninhalt, Kot, Galle, Schleim, Eiter, Blut, Schweiß, Fett, Tränen, Talg, Speichel, Rotz, Gelenkschmiere und Urin.‘</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§9 Vier Elemente]</p>



<p>Darauf aufbauend nimmt ein Übender systematisch diesen seinen Körper bewusst wahr,</p>



<p>an <strong>jedem Ort</strong> und in <strong>jeder Stellung</strong>, wie er aus den Elementen besteht:</p>



<p>‚In diesem Körper gibt es</p>



<p>[1] das <strong>Erd</strong>element,</p>



<p>[2] das <strong>Wasser</strong>element,</p>



<p>[3] das <strong>Feuer</strong>element,</p>



<p>[4] das <strong>Wind</strong>element.’</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§10 Neun Leichenfeldbetrachtungen]</p>



<p>Darauf aufbauend vergleicht ein Übender, als ob er eine Leiche sähe,</p>



<p>die auf ein Leichenfeld gelegt wurde – schon einen, zwei oder drei Tage lang tot, aufgedunsen, blau angelaufen und aus der Flüssigkeiten heraus sickern – so vergleicht er diesen seinen Körper damit: ‚Wahrhaft, <strong>auch dieser Körper wird so sein</strong>.</p>



<p>Dies ist unausweichlich.’</p>



<p>&nbsp;</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Zweiter Übungsbereich der Aufmerksamkeit: Gefühle</strong></p>



<p>[§11 Angenehme und unangenehme Empfindungen]</p>



<p>Und wie verweilt ein Übender, indem er <strong>Empfindungen</strong> als Empfindungen wahrnimmt?</p>



<p>Eine <strong>angenehme Empfindung</strong> nimmt er bewusst wahr als angenehm. Eine <strong>unangenehme</strong> <strong>Empfindung</strong>  nimmt er bewusst wahr als unangenehm. Und eine <strong>weder unangenehme noch angenehme</strong> <strong>Empfindung</strong>  nimmt er bewusst wahr als weder unangenehm noch angenehm.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§12 Körperliche und geistige Empfindungen]</p>



<p>Eine <strong>an Fleisch gebundene</strong> Empfindung nimmt er bewusst wahr als eine an Fleisch gebundene angenehme Empfindung.</p>



<p>[So auch mit:]</p>



<p>ein <strong>nicht an Fleisch</strong> <strong>gebundenes</strong> angenehmes <strong>Gefühl</strong>,</p>



<p>eine an Fleisch gebundene unangenehme Empfindung,</p>



<p>ein nicht an Fleisch gebundenes unangenehmes Gefühl,</p>



<p>eine an Fleisch gebundene weder-unangenehme-noch-angenehme Empfindung,</p>



<p>ein nicht an Fleisch gebundenes weder-unangenehmes-noch-angenehmes Gefühl.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Dritter Übungsbereich der Aufmerksamkeit: Das Wahrnehmungsfeld Geist in seinen wechselnden Stimmungen</strong></p>



<p>[§13 Fünf verstimmende Faktoren]</p>



<p>Und wie verweilt ein Übender, indem er das <strong>Wahrnehmungsfeld</strong> als Wahrnehmungsfeld betrachtet?</p>



<p>Ein <strong>von</strong> [1]<strong> Begierde verstimmtes</strong> Wahrnehmungsfeld nimmt er bewusst wahr als von Begierde verstimmt, und <strong>ein nicht von Begierde verstimmtes </strong>Wahrnehmungsfeld nimmt er bewusst wahr als nicht von Begierde verstimmt.</p>



<p>[So auch mit:]</p>



<p>[2] von <strong>Widerstand </strong>verstimmt– nicht von Widerstand verstimmt,</p>



<p>[3] von <strong>Vorstellung </strong>verstimmt– nicht von Vorstellung verstimmt,</p>



<p>[4] von <strong>Enge</strong> verstimmt,</p>



<p>[5] von <strong>Abgelenktheit</strong> verstimmt.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§14 Vier Entfaltungen]</p>



<p>Er nimmt ein [1] <strong>groß gewordenes</strong> Wahrnehmungsfeld bewusst wahr als groß geworden,</p>



<p>und ein nicht groß gewordenesWahrnehmungsfeld als nicht groß geworden.</p>



<p>[So auch mit:]</p>



<p>[2] begrenztes –<strong> unbegrenztes</strong>,</p>



<p>[3] <strong>gesammeltes – </strong>ungesammeltes,</p>



<p>[4] <strong>befreites </strong>– unbefreites.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Vierter Übungsbereich der Aufmerksamkeit: Wechselnde Inhalte im Wahrnehmungsfeld</strong></p>



<p>Und wie verweilt ein Übender, indem er <strong>wechselnde Inhalte in diesem Wahrnehmungsfeld</strong> als wechselnde Inhalte in diesem Wahrnehmungsfeld betrachtet?</p>



<p>[§15 Fünf Hindernisse]</p>



<p>Da verweilt ein Übender, indem er wechselnde Inhalte in diesem Wahrnehmungsfeld <strong>im Zusammenhang</strong> mit den fünf Hindernissen betrachtet.Wenn [1] <strong>Sinnesbegierde</strong> [<strong>Haben- oder Erleben-wollen</strong>] in ihm vorhanden ist, nimmt er bewusst wahr: ‚Sinnesbegierde ist in mir vorhanden.‘</p>



<p>oder wenn keine Sinnesbegierde in ihm vorhanden ist, nimmt er bewusst wahr: ‚Sinnesbegierde ist nicht in mir vorhanden.‘</p>



<p>und er nimmt auch bewusst wahr, wie noch nicht entstandene Sinnesbegierde entsteht,</p>



<p>und wie bereits entstandene Sinnesbegierde aufgegeben wird,</p>



<p>und wie aufgegebene Sinnesbegierde künftig nicht mehr entsteht.</p>



<p>[So auch mit:]</p>



<p>[2] <strong>Übelwollen</strong>,</p>



<p>[3] <strong>Trägheit und Dumpfheit</strong>,</p>



<p>[4] <strong>Rastlosigkeit und Unruhe</strong>,</p>



<p>[5] <strong>Verstehen-wollen</strong> [oder Zweifel].</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§16 Fünf Daseinsbereiche]</p>



<p>Darauf aufbauend verweilt ein Übender, indem er die wechselnden Inhalte</p>



<p>in diesem Wahrnehmungsfeld im Zusammenhang mit den fünf Daseinsbereichen,</p>



<p>an denen angehaftet wird, betrachtet.</p>



<p>Da nimmt ein Übender bewusst wahr:</p>



<p>So ist [1] <strong>Form</strong>. So ist ihr <strong>Aufkommen</strong>, so ist ihr <strong>Vergehen</strong>.</p>



<p>[So auch mit:]</p>



<p>[2] Gefühlen,</p>



<p>[3] Wahrnehmungsfeld in seinen <strong>Stimmungen</strong>,</p>



<p>[4] Inhalten im Wahrnehmungsfeld,</p>



<p>[5] <strong>Bewusstsein</strong>.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§17 Sechs innere und äußere Grundlagen der Aufmerksamkeit]</p>



<p>Darauf aufbauend verweilt ein Übender, indem er die wechselnden Inhalte</p>



<p>in diesem Wahrnehmungsfeld im Zusammenhang</p>



<p>mit den sechs inneren und äußeren Grundlagen betrachtet:</p>



<p>Da nimmt ein Übender das [1] <strong>Auge </strong>bewusst wahr als Auge,</p>



<p>er nimmt <strong>Formen </strong>bewusst wahr als Formen,</p>



<p>und er nimmt die <strong>Unfreiheit</strong>, die bedingt durch ihr Zusammenkommen</p>



<p>entsteht, bewusst wahr als Unfreiheit;</p>



<p>und er nimmt auch bewusst wahr, wie die noch nicht entstandene Unfreiheit entsteht,</p>



<p>und wie die bereits entstandene Unfreiheit aufgegeben wird,</p>



<p>und wie die aufgegebene Unfreiheit künftig nicht mehr entsteht.</p>



<p>[So auch mit:]</p>



<p>[2] <strong>Ohr </strong>– Klänge – Unfreiheit,</p>



<p>[3]<strong> Nase </strong>– Gerüche – Unfreiheit,</p>



<p>[4]<strong> Zunge </strong>– Geschmäcker – Unfreiheit,</p>



<p>[5]Körper– Empfindungen – Unfreiheit,</p>



<p>[6]<strong> Hirn </strong>– Geistesinhalte – Unfreiheit.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§18 Sieben Faktoren des Erwachens]</p>



<p>Darauf aufbauend verweilt ein Übender, indem er die wechselnden Inhalte in diesem Wahrnehmungsfeld im Zusammenhang mit den sieben Faktoren des Erwachensbetrachtet.Wenn der Erwachensfaktor [1] Aufmerksamkeit in ihm vorhanden ist, nimmt er bewusst wahr: ‚Der Erwachensfaktor Aufmerksamkeit ist in mir vorhanden.‘</p>



<p>Oder wenn der Erwachensfaktor Aufmerksamkeit in ihm nicht vorhanden ist, nimmt ein Übender bewusst wahr: ‚Der Erwachensfaktor Aufmerksamkeit ist in mir nicht vorhanden.‘</p>



<p>Und er nimmt auch bewusst wahr, wie der noch nicht entstandene Erwachensfaktor Aufmerksamkeit entsteht, und wie der bereits entstandene Erwachensfaktor Aufmerksamkeit völlig kultiviert wird.</p>



<p>[So auch mit:]</p>



<p>[2] <strong>Tief-schauen</strong> [Wirklichkeitsergründung],</p>



<p>[3] <strong>Vitalität</strong> [Energie],</p>



<p>[4] <strong>dankbare Einstimmung</strong> [Freude],</p>



<p>[5] <strong>Gestilltheit</strong> [Stille],</p>



<p>[6] <strong>mühelose offene Konzentration</strong> [Sammlung],</p>



<p>[7] <strong>Gelassenheit</strong> [Gleichmut].</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§19 Vier Edle Wahrheiten]</p>



<p>Darauf aufbauend verweilt ein Übender, indem er die wechselnden Inhalte in diesem Wahrnehmungsfeld im Zusammenhang mit den Vier edlen Wahrheiten betrachtet.</p>



<p>Da nimmt ein Übender der Wirklichkeit entsprechend bewusst wahr:</p>



<p>‚Dies ist [1] <strong>Nicht-ganz-frei-fließen</strong> [Anecken oder Warmlaufen],</p>



<p>so wie es entstanden ist.’.</p>



<p>[So auch mit:]</p>



<p>[2] das <strong>Aufkommen </strong>von Nicht-ganz-frei-fließen,</p>



<p>[3]das <strong>Vergehen </strong>von Nicht-ganz-frei-fließen,</p>



<p>[4] <strong>der schrittweise Weg, </strong>der zum Vergehen von Nicht-ganz-frei-fließen führt.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§20 Refrain]</p>



<p>So verweilt er, indem er [1] Atmung in seinem Körper als Atmung betrachtet.</p>



<p>Oder er verweilt, indem er Atmung in dem Körper</p>



<p><strong>von Anderen </strong>als Atmung betrachtet.</p>



<p>Oder er verweilt, indem er Atmung</p>



<p>sowohl in seinem Körper</p>



<p>als auch im Körper von Anderen</p>



<p>als Atmung betrachtet.</p>



<p>Oder er verweilt, indem er die <strong>Entstehungsfaktoren</strong> der Atmung betrachtet.</p>



<p>Oder er verweilt, indem er die <strong>Vergehensfaktoren</strong> der Atmung betrachtet.</p>



<p>Oder er verweilt, indem er die <strong>Entstehens- und Vergehensfaktoren</strong> der Atmung betrachtet.</p>



<p>Oder die Gegenwärtigkeit ‚da ist Atmung da‘ ist so in ihm verankert,</p>



<p>dass er bewusst einsehend verweilen kann.</p>



<p>Und er verweilt frei, haftet an nichts in der Welt an.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[So auch mit:]</p>



<p>[2] Körperstellungen,</p>



<p>[3] Handlungen,</p>



<p>[4] Körperorganen und -flüssigkeiten,</p>



<p>[5] Vier Elementen,</p>



<p>[6] Neun Leichenfeldbetrachtungen,</p>



<p>[7] Gefühlen,</p>



<p>[8] Wahrnehmungsfeld in seine wechselnden Stimmungen,</p>



<p>[9] Fünf Hindernissen,</p>



<p>[10] Fünf Daseinsbereichen,</p>



<p>[11] Sechs inneren und äußeren Grundlangen der Aufmerksamkeit,</p>



<p>[12] Sieben Faktoren des Erwachens,</p>



<p>[13] Vier Edlen Wahrheiten.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Erfolgsversprechen, Schluss und Danksagung</strong></p>



<p>[§21 Erfolgsversprechen]</p>



<p>Ihr Übenden, sollte jemand diese vier Übungsbereiche der Aufmerksamkeit</p>



<p>auf diese Weise <strong>sieben Jahre lang</strong> kultivieren,</p>



<p>kann zweifellos eine von zwei Früchten für ihn erwartet werden:</p>



<p>entweder universelles Bewusstsein Hier und Jetzt.</p>



<p>Oder, wenn noch eine Spur von <strong>Anhaften</strong> übrig ist:</p>



<p>Das teilweise Überwinden der Hindernisse.</p>



<p>Aber von sieben Jahren ganz zu schweigen, Übende:</p>



<p>Sollte jemand diese vier Grundlagen der Aufmerksamkeit auf solche Weise sechs Jahre lang kultivieren… fünf … vier … drei… zwei… ein Jahr, …sieben Monate… sechs… fünf… vier… drei&#8230; zwei… einen Monat… einen halben; …sollte jemand diese vier Übungsbereiche der Aufmerksamkeit auf solche Weise <strong>sieben Tage lang</strong> kultivieren,</p>



<p>kann zweifellos eine von zwei Früchten für ihn erwartet werden:</p>



<p>Entweder <strong>universelles Bewusstsein</strong> Hier und Jetzt;</p>



<p>Oder, wenn noch eine Spur von Anhaften übrig ist:</p>



<p>Das <strong>teilweise Überwinden der Hindernisse</strong>.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§22 Schluss]</p>



<p>[Deshalb wurde gesagt:]</p>



<p>„Dies ist der direkte Weg</p>



<p>zur Läuterung der Wesen,</p>



<p>zur Überwindung von Sorgen und Bedauern,</p>



<p>zum Beenden von Leiden an körperlich und geistig Unangenehmem,</p>



<p>zum Erlangen des Weges der Edlen,</p>



<p>zur Verwirklichung von Befreiung im Leben,</p>



<p>nämlich die vier Übungsbereiche der Aufmerksamkeit.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>[§23 Danksagung]</p>



<p>Das ist es, was der Buddha sagte.</p>



<p>Die Übenden waren zufrieden und begeistert über die Worte des Erwachten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://vipassana-jetzt.de/docs/satipatthanasutta/">Satipatthāna Sutta</a> erschien zuerst auf <a href="https://vipassana-jetzt.de">Vipassana Jetzt</a>.</p>
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